Die Geschichte dahinter
Ich habe schon früh gespürt, wie viel Kraft es kostet, wenn man psychisch belastet ist und gleichzeitig funktionieren muss. Während meines dualen Studiums in Business Administration und meiner parallelen Ausbildung zur Kauffrau für Versicherungen und Finanzen stand ich ständig unter Hochdruck. Gute Noten in der Berufsschule und dem Studium. Versicherungen verkaufen für die Übernahme, trotzdem die Kunden gerecht beraten ohne unnötige Versicherungsabschlüsse. Die großen Leiden der Kunden sehen, wenn deren ganzes Leben von jetzt auf gleich auf dem Kopf steht und die Anrufe mit den schlimmsten Botschaften: Haus abgebrannt, plötzlicher Erkrankungen und Tod - das war 3,5 Jahre mein Alltag.
Meine psychische Gesundheit war seit meiner Jugend ein sensibles Thema, mit dem ich offen umzugehen versuchte – doch wie wenig Wissen, und darauf basierend auch Verständnis, es im Berufsleben dazu gibt, wurde mir erst in dieser Zeit wirklich bewusst.
2021 kam der Punkt, an dem alles zu viel wurde. Depressive Phasen wechselten sich mit extremen Hochs ab, der Arbeitsalltag wurde zur Belastungsprobe. Ich suchte das Gespräch mit Vorgesetzten, doch anstatt Unterstützung erlebte ich Unwissenheit, Druck und das Gefühl, allein zu sein. Mein eigener Leistungsanspruch und die Angst zu versagen wuchsen. Ich war kurz davor aufzugeben. Ja, das klingt jetzt hart, aber diese Ehrlichkeit braucht das Thema.
Und trotzdem habe ich es geschafft. Ich schloss Studium und Ausbildung mit guten Noten ab. Hoffnung gab mir meine Abschlussarbeit: „Umgang mit psychisch erkrankten Mitarbeitenden in Vertriebsunternehmen – Maßnahmen zur Vorbeugung und Unterstützung.“ Ich wertete Statistiken aus, interviewte Führungskräfte und sah aus nächster Nähe, wie groß die Lücke zwischen Anspruch und Wirklichkeit im Umgang mit psychischer Gesundheit ist.
Diese Erfahrung hat mich tief geprägt – und sie war der Wendepunkt. Ich wusste: Hier muss sich etwas ändern. Ich habe mich weitergebildet, recherchiert und mein Wissen vertieft, um aus meiner Geschichte etwas zu schaffen, das anderen hilft.
So entstand meine Idee für das Coaching: Aus persönlicher Erfahrung, betriebswirtschaftlicher Expertise und der festen Überzeugung, dass Unternehmen und Führungskräfte psychische Gesundheit nicht nur „mitdenken“, sondern aktiv fördern können.
Heute verbinde ich all das in meinen Coachings.
"Mein Ziel ist es, Führungskräfte zu befähigen, hinzusehen, zuzuhören und eine Arbeitskultur zu schaffen, in der Menschen nicht nur leisten, sondern auch gesund bleiben und sich gesehen fühlen können."
10 Gründe
für Sie und Ihr Unternehmen
Hinter jeder Personalnummer steht ein Mensch – mit Hoffnungen, Sorgen, Stärken und Herausforderungen. Lange Zeit hieß es: „Privates und Berufliches trennen.“ Heute wissen wir: So funktioniert der Mensch nicht. Stress aus dem Job wandert mit nach Hause, private Belastungen kommen mit ins Büro.
Das ist kein Zeichen von Schwäche, sondern schlicht menschlich. Und genau deshalb sollten Unternehmen nicht nur die Leistung, sondern auch den Menschen hinter der Gehaltsabrechnung im Blick haben.
Denn eins ist klar: Gesunde, wertgeschätzte Mitarbeitende sind motivierter, kreativer und leistungsfähiger. Wer die psychische Gesundheit seines Teams fördert, zeigt nicht nur Fürsorge, sondern handelt auch im ureigenen Interesse des Unternehmens – weil ein gesundes Arbeitsumfeld allen zugutekommt.
01
Rechtliche und ethische Verantwortung
Sie zeigen, dass Sie Ihre Fürsorgepflicht ernst nehmen und aktiv umsetzen. Nicht nur mit Obstkörben und ergonomischen Stühlen - sie heben sich von der Masse ab.
02
Förderung von Motivation und Leistungsfähigkeit
Ein gesundes Arbeitsklima kann Engagement und Leistungsbereitschaft begünstigen. Denn wer den Kopf frei hat von Sorgen kann sich besser konzentrieren.
03
Sensibilisierung
Ihre Führungskräfte lernen, psychische Belastungen besser zu erkennen und angemessen zu reagieren. Seien wir ehrlich - wir alle kennen jemanden, der ein paar nette Worte gebrauchen kann.
Investition in Zukunftsfähigkeit
Ein gesundes, resilienteres Team ist besser auf Veränderungen und Herausforderungen vorbereitet und kann entsprechend lösungsorientierter handeln.
04
Mitarbeiterbindung
Das Unternehmen, das Fürsorge zeigt, wird oft als attraktiver und loyaler Arbeitgeber wahrgenommen. Die Folge: Hohe Fluktation steht nicht mehr auf Ihrer Sorgenliste.
05
Imagegewinn nach Innen und Außen
Ein modernes, gesundheitsbewusstes Unternehmen stärkt seine Arbeitgebermarke und wird attraktiver für neue Talente. Bereiten Sie ihre HR-Abteilung auf neue Bewerbungen vor!
06
Stärkung der Unternehmenskultur
Ein bewusster Umgang mit mentaler Gesundheit fördert ein wertschätzendes und offenes Arbeitsumfeld. Die neuen Generationen machen es richtig: Sich um das kümmern, was in einem drin passiert. Manchmal können wir uns wohl doch was davon abschauen.
07
Reduzierung von Fehlzeiten
Prävention und frühzeitige Unterstützung können helfen, krankheitsbedingte Ausfälle zu verringern. Statt Fehlzeiten oder sogar Totalausfällen können Sie Ihre Mitarbeiter durch neue Kenntnisse am Arbeiten halten. Das sorgt nicht nur für einen reibungslosen Arbeitsablauf im Unternehmen, sondern unterstützt auch das Wohlbefinden des Mitarbeitenden.
08
Praktische Werkzeuge statt Theorie
Sie und Ihre Mitarbeitenden bekommen direkt umsetzbare Methoden mit auf den Weg. So starten Sie die Veränderung Ihres Unternehmens direkt, sobald Sie den Raum verlassen.
09
10
Ein gesunder Mensch
Wer in seine Mitarbeitenden investiert, trägt zeitgleich dazu bei, die Gesundheit des Menschen dahinter zu unterstützen. Es sind nicht immer große Gesten, die das Leben anderer Menschen verändern. Manchmal ist es nur ein kleiner Satz, mit dem Sie Hoffnung geben. Und diesen Satz bringe ich Ihnen bei.
